Kapitel 4


Anzucht der Chilis


Dies ist unser umfangreichstes Kapitel. Hier befassen wir uns mit der Kultivierung der Chilis. Unter Anderem mit

Abschließend wollen wir noch ein paar Tips und Tricks geben. Falls ihr auch noch ein paar nützliche Tips habt, laßt es uns wissen, damit auch andere davon profitieren können.



Abschnitt 1: Die allgemeine Bedingungen

 

Zu Beginn wollen wir hier Vorbereitungen und Überlegungen beschreiben, die noch vor der eigentlichen Aussaat notwendig sind.

Zuerst einmal sollte man sich einen Zeitplan machen, denn es ist nicht ratsam mitten im Jahr mit der Anzucht von Chilis zu beginnen. Die Wachstumsperiode der Pflanzen beträgt zwischen 60 und 90 Tagen. In Extremfällen bzw. bei einigen Sorten kann es auch zu Zeiten von bis zu 120 Tagen kommen. Man sollte also schon im Dezember mit seinen Planungen anfangen. Zu diesen Überlegungen gehört es, sich über die Sorten Gedanken zu machen, die man anpflanzen will. Hier kann entscheidend sein, zu welchem Zweck man die Chilis benötigt. Einige Sorten eignen sich eher zum Trocknen, andere eher zum Einlegen. Einen anderen Gedanken sollte man an den erforderlichen Platzbedarf verschenken. Jede Tüte Samen ist für ca. 20 bis 100 Pflanzen gut. So kommt leicht eine beträchtliche Anzahl an Pflanzen zusammen. Wir haben auch diese Erfahrung gemacht und wollten "ein paar" Sorten testen, und es kamen im Handumdrehen ca.70 Pflanzen zusammen. Diese Chilis wollen erst einmal untergebracht und gepflegt werden. Jede Pflanze benötigt einen Radius von ca. 30 bis 45 cm. Wir haben daher je 3 Pflanzen in einen 80 cm langen Balkonblumenkasten gepflanzt. Falls ihr einen Garten habt, solltet ihr genügend Fläche reservieren. Wenn Ihr die Pflanzen im Garten ins Freiland pflanzen wollt, solltet Ihr die Reifedauer beachten, denn es ist ärgerlich, wenn im Herbst der Frost kommt und man die Pflanzen nicht ins Warme holen kann. Generell sollte man in unseren Breitengraden möglichst Sorten mit einer kurzen Wachstumsperiode auswählen. Empfehlenswert sind unter anderem: Cayenne, California Wonder, Gypsy, Mexi-Bell, Hungarian Yellow Wax Hot oder auch Super Chili.

Einen anderen Aspekt, den ihr beachten solltet, ist Euer Urlaub. Chilis verzeihen kein Austrocknen und wie schade wäre es, wenn man erholt aus dem Urlaub zurück kommt und die Pflanzen verdorrt oder von einer Blattlausplage befallen sind. Ihr solltet also jemanden haben, der sich während Eures Urlaubs um Eura Pflanzen kümmern kann.

Um Chilis anpflanzen zu können, benötigt man Samen. Aber woher nehmen? Wir haben die Erfahrung gemacht, daß es schwierig ist, in Deutschland verschiedene Samensorten zu bekommen. Daher auch unser Aufruf zum Seed Exchange. Die häufigste Art, die in Deutschland bei Gärtnereien und Pflanzenmärkten zu finden ist die Cayenne. Eine andere Möglichkeit besteht im Bestellen bei Saat-Spezialversandhändlern. Diese haben meistens aber auch "Spezial"-Preise. Einfacher geht es, wenn man sich die Samen aus fremden bzw. südlichen Ländern als Urlaubssouvenir besorgt oder von Bekannten besorgen läßt. Auch wir haben uns von Bekannten Samen mitbringen lassen (einen besonderen Dank an dieser Stelle an Floh, Anke und Ulf). Eine andere Art Samen zu bekommen, ist die über amerikanische Online Händler. Sehr gute Erfahrungen haben wir mit privaten Online-Kontakten gemacht. Es gibt im Internet verschiedene Seed-Exchange-Boards bei denen man Samen anbieten und tauschen kann. Auch wir möchten noch einmal auf unsere kleine "Tauschbörse" aufmerksam machen.



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Abschnitt 2: Die Aussaat


Man sollte ca. 8 Wochen vor dem letzten Frost mit der Aussaat beginnen. Dies ist natürlich von Ort zu Ort und von Jahr zu Jahr unterschiedlich, man sollte sich an dem langjährigen Mittel orientieren.

Falls Ihr Euch Samen besorgt habt, geht Ihr normalerweise davon aus, daß alle Samen oder zumindest eine hoher Prozentsatz keimt. In Normalfall ist dies auch so. Es wird geraten, vor der Anzucht einen Keimtest zu machen. Wir haben dies nicht gemacht, aber wer jegliche Unsicherheiten ausräumen will, soll dies tun. Dazu legt man die zu testenden Samen auf ein feuchtes Papierküchentuch in ca. 2cm Abstand und spannt Klarsichtfolie darüber. Es sollte sich mindestens ein Keimerfolg von 65 bis 75 % ergeben. Für die Lagerung der Samen bis zur Aussaat, sollte ein Ort gewählt werden, der kühl, trocken und dunkel ist.

Für die Anzucht benutzten wir ein kleines Heimgewächshaus und kleine Torf-Anzuchttöpfchen (sogenannte "Jiffy"-Töpfchen). Auf jedes aufgeschwemmte Töpfchen haben wir 2 bis 3 Samen gelegt, diese gut angedrückt und sie dann keimen lassen. Falls nicht dieser Weg gewählt wird, kann auch Anzuchterde genommen werden. Dabei ist darauf zu achten, daß Ihr Erde benutzt, die wenig Dünger enthält, damit die Wurzeln der Keimlinge nicht verbrennen. Außerdem sollte sie möglicht keimfrei sein, um ein Schimmeln der Erde während des Keimprozesses zu vermeiden. Damit die Samen schneller keimen, sollte man für konstant warmes Klima im Gewächshaus sorgen. Eine Möglichkeit den Keimvorgang zu beschleunigen, die wir jedoch noch nicht ausprobiert haben, ist folgende: Man erstellt eine Salzlösung indem man 1 Teelöffel Salz auf einen Liter Wasser gibt und darin die Samen ein bis zwei Tage liegen läßt und danach gründlich abspült

Die Samen können, wie gesagt, gut angedrückt werden, oder man bedeckt sie ca. 2-3mm mit Erde. Der Deckel des Gewächshauses sollte Löcher haben, damit die Luft und damit Sauerstoff hinein gelangt. Die Keimdauer hängt stark von der Temperatur ab. Die Samen keimen bei einer Temperatur von 20-35C. Bei 32C beträgt die Keimdauer durchschnittlich ca.8 Tage, bei nur 20C kann dies erheblich länger dauern. Wir empfehlen daher eine Temperatur von etwa 26-28C.Für optimale Bedingungen kann auch eine spezielle Heizmatte in das Gewächshaus gelegt werden. Aber bitte nur eine spezielle Heizdecke und nicht irgendwelche selbstgebauten Dinger verwenden. Desweiteren ist die Keimdauer auch stark von der jeweiligen Sorte abhängig.

Wenn die Samen gekeimt sind und die kleinen Pflanzen anfangen zu wachsen gilt vor allem eine Regel: Soviel Licht wie möglich!!! Außerdem sollten drastische Temperaturunterschiede und Austrocknen auf jeden Fall vermieden werden. Um mit dem Licht etwas nachzuhelfen, können spezielle Wachstumslampen verwendet werden. Diese sollten 12 bis 14 Stunden am Tag die Pflanzen bestrahlen.

Damit man alle Pflanzen auseinander halten kann, sollten diese auf jeden Fall sorgfältig beschriftet werden.


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Abschnitt 3: Das Pikieren


Etwa 6-14 Tage nach der Aussaat beginnen die Samen zu keimen. Nach etwa zwei bis vier weiteren Wochen bilden sich die ersten Blattpaare. Nachdem sich das erste echte Blattpaar entwickelt hat, ist es Zeit, die Pflanzen in andere Gefäße umzusetzen, was man allgemein als Pikieren. bezeichnet. Dazu wählt man gute Blumenerde und größere Töpfe, um den Pflanzen genügend Spielraum für die Entwicklung zu geben. Nach etwas vier bis sechs Wochen ist es Zeit zum Auspflanzen.

 


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Abschnitt 4: Das Auspflanzen


Bevor die Pflanzen in das Freiland umgepflanzt werden sollte man die Chilis etwas abhärten. Sobald die Temperatur über 5 Celsius gestiegen ist, sollte man die Pflanzen für 2-3 Stunden an einem windgeschützten Platz in die Vormittagssonne stellen. Damit sollen die Chilis an das andere Klima, die intensivere UV-Strahlung und vor allem an die Windbelastung gewöhnt werden. Man stellt schnell fest, daß die Blätter unter leichtem Windeinfluß schnell stabiler werden.

Das eigentliche Auspflanzen ins Freiland geschieht ca. vier Wochen nach dem letzten Frost. Es existieren zwar verschiedene Sorten die geringen Frost vertragen, aber der Großteil wird einen Nachtfrost nicht überstehen. Beim Umpflanzen in das Freibeet kann man noch etwas Phosphordünger zugeben, um die Wurzelbildung zu fördern. Man sollte die Pflanzen in ca. 40 bis 50cm Abstand auspflanzen.

Für diejenigen, die keinen Garten besitzen oder prinzipiell die Chilis in Töpfen anpflanzen wollen, wie auch wir im Jahr 98, geben wir hier nun ein paar zusätzliche Hinweise.
Da auch die Topfpflanzen draußen stehen, gelten allgemein auch die gleichen Regeln wie für den Freilandanbau. Bei Kübeln sollte man darauf achten, daß die Wurzeln der Chilis genug Freiraum haben. Wir haben drei Pflanzen in einem 80 cm langen Blumenkasten angepflanzt, was aber dem absoluten Maximum entspricht und für große Pflanzen schon etwas eng wird. Die Wahl ob Terrakotta oder Plastik sei jedem selber überlassen. Zum einen ist dies eine Kostenfrage und zum anderen hat jede Wahl Vor- und Nachteile. Die Terrakottakästen sind atmungsaktiv, d.h. es entsteht keine Staunässe, aber die Pflanzen trocknen auch schneller aus. Für die Plastikkästen gilt Umgekehrtes, jedoch erwärmen sich dies bei Sonneneinstrahlung extrem stark. Bei allen Kästen ist darauf zu achten, daß Löcher im Boden vorhanden sind. Man sollte mit einem 10mm Bohrer ca. 5-6 Löcher in jeden Kasten bohren.

Der eigentliche Vorgang gliedert sich in fünf Schritte:

  1. Einfüllen von Tongranulat gegen Staunässe (optional)
  2. Hinzugeben von Gartenerde und Langzeitdünger
  3. Pflanzen einsetzen
  4. Mit Rindenmulch abdecken gegen Unkraut und Wasserverdunstung (optional)
  5. Pflanzen wässern

 

Für die Kultivierung in der Wohnung sollte man kleinwüchsige Sorten wählen. Dafür bieten sich scharfe Sorten an, wie z.B. Scotch Bonnet oder Piquin. Bei dem Standort ist auf ausreichend Sonne zu achten. Angebracht ist auf jeden Fall ein Südfenster mit viel Sonnenlicht. Man kann die Chilis auch unter künstlicher Beleuchtung halten. Dabei muß man da rauf achten, daß die richtigen Leuchtmittel verwendet werden. Man sollte spezielle Wachstumsleuchten verwenden. Die Beleuchtung erfolgt aus ca. 30 bis 50cm Entfernung und 12 bis 14 Stunden am Tag. Im Sommer erhöht sich diese Zeitspanne auf 14 bis 16 Sunden. Nicht zu vernachlässigen sind die Stromkosten, die sich je nach "Wattzahl" der Leuchten auf einige DM im Monat belaufen können.


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Abschnitt 5: Das Bestäuben


Im Freiland ausgesetzte Chilis werden von den Tieren der Natur bestäubt. Sogenannte Schwebfliegen sind ganz besonders angetan von den Chilis. Nur sind die meisten Zimmerpflanzen für die Insekten unzugänglich und wir müssen die Bestäubung selbst übernehmen. Die meisten Chilis haben eine weiße bis grünliche Blüte. Die einzige mir bekannte Sorte, die keine weiße sondern eine lilafarbene Blüte hat, ist Peruvian Pepper. Für die künstliche Bestäubung verwendet man einen Haarpinsel. Man sollte für jede Sorte einen anderen Pinsel verwenden, um ungewollte Kreuzungen zu vermeiden. Für die eigentliche Bestäubung streicht man vorsichtig über den Stempel der Blüte und verteilt so den Pollen (vorsichtiges Schütteln der Pflanze ist zwar nicht ganz so effektiv, tut aber auch seinen Dienst). Damit die Blüte die Frucht ausbilden kann sollte möglichst eine Temperatur von ca.19 Celsius herrschen.


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Abschnitt 6: Die Pflege


Der Abschnitt Pflege gliedert sich in drei Abschnitte. Zuerst gehen wir auf das Wässern ein, dann folgt das Düngen und abschließend der Schutz der Chilis.

 

Wässern

In der Heimat der Chilis, den Tropen, regnet es mindestens einmal am Tag. Das bedeutet, daß die Chilis regelmäßig gewässert werden müssen. Die Chilis sind, was das Bewässern angeht ziemlich anspruchsvoll. Sie dürfen nicht zu viel Wasser bekommen, was zu Staunässe führt und damit zu Wurzelfäulnis. Aber sie dürfen auch nicht austrocknen. Man sollte die Chilis ein bis zweimal die Woche gießen. Im Hochsommer entsprechend den Temperaturen und der Sonneneinstrahlung häufiger. Man kann die Chilis auch ein bißchen abhärten, indem man solange mit dem Wässern wartet bis sie die Blätter hängen lassen. Hierbei ist nur Vorsicht geboten. Der Bogen sollte nicht überspannt werden, da die Chilis sonst eingehen. Die Pflanzen sollten generell "von unten" gegossen werden und nicht über die Blätter.

 

Düngen

Zu Beginn beim Auspflanzen wird die Pflanzerde mit Langzeitdünger und eventuell mit etwas Phosphordünger (zum besseren Wurzelwachstum) versehen. Die meisten guten Blumenerden enthalten schon diesen Dünger. Nach der Blüte benötigen die Chilis wieder die nächste Ration an Nährstoffen. Dabei sollte man sich an die Angaben der Hersteller halten und nicht nach dem Motto verfahren: "Viel hilft viel!". Zuviel Dünger verbrennt die Wurzel und damit ist der Pflanze in keinster Weise geholfen. Folgende Stoffe helfen den verschiedenen Teilen der Pflanze:

 

Falls kein Langzeitdünger verwendet wird, kann man auch alle 14 Tage Flüssigdünger verwenden. Als Dünger haben wir Tomatendünger mit Guano verwandt.

 

Schutz

Die Chilis sollten vor Kälte und vor Wind geschützt werden. Die besten Bedingungen für die Pflanzen sind Temperaturen zwischen 15 und 25 bis 30 Celsius. Die Chilis sind Halbschattengewächse und benötigen zwar viel Licht aber zuviel direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Da in unseren Breitengraden die Sonne aber bei weitem nicht so intensiv ist, wie in der Herkunftsländern der Chilis, sollte man einen möglichst sonnigen Standort für sein Pflanzen auswählen.

Gegen Wind und damit verbundenen Astbruch sollten generell alle Pflanzen angebunden werden. Ebenfalls sollte man bei Sorten, die große Früchte ausbilden, die Äste abstützen, um ein Abknicken zu vermeiden.


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Abschnitt 7: Das Ernten


Die Chilis können in jedem Stadium geerntet werden. Wir haben die Erfahrung gemacht, daß die Chilis, obwohl an der gleichen Pflanze gewachsen, einen unterschiedlichen Schärfegrad haben. Dies hat aber so gut wie nichts mit der Reifedauer zu tun. Die Chilis entwickeln bei späterer Ernte ein wenig mehr Aroma und natürlich ändert sich auch die Farbe der Chilis, von grün auf rot oder gelb.

Für die Planung des nächsten Jahres ist noch zu notieren, wieviel Früchte man pro Pflanze geerntet hat. So kann man im nächsten Jahr ungefähr abschätzen, wieviel Schoten abgeerntet werden können.

Die Schoten selber sollte man knapp hinter dem Stamm abschneiden und nicht abreißen, da sonst die Pflanze verletzt werden könnte.


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Abschnitt 8: Die Samenkonservierung


Nach dem Abernten der ausgereiften Schoten werden diese für ca. 1 Woche zum Trocken aufgehängt. Optimale Bedingungen sind dafür 15 bis 35 Celsius. Dabei werden die Schoten an einem Bindfaden aufgehängt, damit sie keine Druckstellen bekommen. Nach dieser einen Woche werden die Samen vorsichtig entfernt und auf einem Blatt Papier zum völligen Trocknen ausgelegt. Pro Schote kann man von einer ungefähren Ausbeute von 100 bis 150 Samen ausgehen.

Die weitere Aufbewahrung sollte kühl, trocken und dunkel erfolgen. Dabei bieten sich alte Fotodosen an, die man in jedem Fotogeschäft bekommen kann, oder man besorgt sich in der Apotheke kleine wiederverschließbare Plastiktüten. Die Samen bleiben bei guten Bedingungen 2 bis 3 Jahre keimfähig. Vor der Aussaat kann man aber einen Keimtest machen. Ein kleiner Tip: Wenn man die Samen luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahrt, sollte sich die Haltbarkeit noch etwas verlängern lassen. Dazu haben wir aber keine Erfahrungswerte. Vor dem Aussäen sollte man die Samen aber frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, da bestimmte Sorten eine sogenannte Ruhephase haben.


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Abschnitt 9: Die Überwinterung


Wie schon am Anfang erwähnt gibt es verschiedene Sorten der Chilis. Auch wenn der Name etwas anderes aussagt, sind die meisten Chili Sorten mehrjährig. Die Gattung der capsicum annuum ist ein gutes Beispiel dafür. Voraussetzung für das Überwintern ist das Anpflanzen in Töpfen. Wir haben keine Erfahrung darüber, wie sich die Chilis verhalten, wenn man sie aus dem Freiland in Töpfe umpflanzt. Generell ist es aber nicht so leicht, Chili Pflanzen zu überwintern, daher sollte man auf die zusätzliche Belastung des Umtopfens vermeiden.

Um den Pflanzen gute Bedingungen im Winter zu bieten, sollten diese hell, aber kühl stehen. Angebracht sind Standorte, wie z.B. ein Wintergarten oder das Treppenhaus. Den Winter über sollte man die Chilis wenig, bis gar nicht gießen und nicht düngen. Ab Februar werden die Pflanzen wieder regelmäßig gegossen. Dann wird auch die Erde ausgewechselt und neuer Langzeitdünger zugegeben. Dann ist auch der Zeitpunkt gekommen, die Chilis zurückzuschneiden.

Im Winter bei Zimmertemperatur sind sehr gute Bedingungen für Schädlinge, speziell für Blattläuse und Spinnmilben. Kranke oder befallene Pflanzen sollte man daher von den Anderen isolieren, um den Schaden zu begrenzen.

Für weitere Informationen zu Schädlingen verweisen wir auf das Kapitel 10 "Pflanzenschutz".


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Abschnitt 10: Die Probleme


Natürlich besteht auch bei Chilis die Gefahr, daß Schädlinge über unsere liebevoll gezüchteten Pflanzen herfallen.
Der Abschnitt 10 wurde auf eine neue Seite ausgelagert, dem Kapitel 10
"Pflanzenschutz".

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Abschnitt 11: Die Tips und Tricks


Hier werden wir Eure Tips und Trick auswerten und publizieren. Um dieser Rubrik eine eigene Dynamik zu geben , haben wir ein
Nachrichtenbrett angelegt. Dort könnt ihr Tips und Tricks austauschen, aber auch Fragen an andere Chili-Freaks stellen.
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